Kein Heim. Ein Zuhause.
Demenz-WG in Unterhachingen

Ihr Angehöriger braucht mehr Betreuung, als Sie alleine leisten können. Ein Pflegeheim fühlt sich trotzdem falsch an. Unsere Demenz-Wohngemeinschaft in der Biebergerstraße 35 ist die Alternative: ein echtes Zuhause für 10 Menschen, mit 24 Mitarbeitenden aus unserem Pflegedienst, die jeden Bewohner beim Namen kennen.

Wir verstehen Sie

Sie geben nicht auf. Sie treffen eine gute Entscheidung.

Sie pflegen seit Monaten. Vielleicht seit Jahren. Tagsüber organisieren Sie Arzttermine, Medikamente, Mahlzeiten. Und trotzdem kreist ein Gedanke: „Ich kann meinen Angehörigen doch nicht einfach weggeben.“

Diesen Satz hören wir von fast jeder Familie, die uns anruft. Und fast jede sagt nach einigen Wochen: Es war richtig. Nicht weil sie aufgegeben haben, sondern weil ihr Angehöriger in der Demenz-WG etwas bekommt, das zu Hause nicht mehr möglich ist: Gesellschaft rund um die Uhr, feste Bezugspersonen und einen Alltag, der sich nach ihm richtet.

Eine Demenz-Wohngemeinschaft ist kein Abschieben. Es ist die Entscheidung für ein Leben mit Betreuung, Gemeinschaft und Würde. Und es ist die Entscheidung, auch auf sich selbst zu achten.

Das Konzept

Was ist eine Demenz-Wohngemeinschaft?

Keine Station mit Nummern am Türrahmen. Keine langen Flure. Sondern eine große Wohnung in Unterhaching, in der bis zu 10 Menschen zusammen leben. Mit eigenem Zimmer, gemeinsamer Küche und einem Wohnzimmer, in dem tatsächlich gewohnt wird.

Ein echtes Zuhause

Die Demenz-WG in der Biebergerstraße in Unterhaching bietet Platz für maximal 10 Bewohner. Jeder hat sein eigenes Zimmer, das mit persönlichen Möbeln und Erinnerungsstücken eingerichtet werden kann. Das klingt selbstverständlich, ist es in vielen Einrichtungen aber nicht.

Kein starrer Tagesplan

Wenn Ihr Angehöriger erst um 10 Uhr Hunger hat, dann frühstückt er um 10 Uhr. Niemand muss sich an einen Zeitplan halten, der für die Einrichtung praktisch ist. Der Rhythmus richtet sich nach den Bewohnern, nicht nach der Organisation.

Gemeinschaft statt Einsamkeit

Zusammen kochen, gemeinsam Kaffee trinken, miteinander reden und lachen. Menschen mit Demenz ziehen sich zu Hause oft zurück. In einer kleinen Gemeinschaft entsteht Kontakt ganz natürlich, ohne Druck und ohne Programm.

Selbstbestimmt leben

Bewohner werden motiviert, aber zu nichts gezwungen. Wer nicht basteln will, muss nicht basteln. Wer dreimal am Tag spazieren gehen möchte, geht dreimal. Das Ziel: ein möglichst normales, würdevolles Leben, das sich nach der Person richtet.

Vergleich

Was unterscheidet eine Demenz-WG vom Pflegeheim?

Beides bietet Betreuung. Aber der Alltag, die Atmosphäre und die Nähe zu den Bewohnern sehen grundlegend anders aus.

Typisches Pflegeheim

Unsere Demenz-WG

Hier wird gelebt

Was Bewohner in unserer Demenz-WG erleben

Kein Tag ist wie der andere. Aber jeder Tag hat etwas, das Freude macht, Orientierung gibt und Gemeinschaft schafft.

Gemeinsam kochen

Frühstück, Mittag, Abend: In der WG wird frisch gekocht. Wer mitmachen will, schält Kartoffeln oder rührt den Teig. Wer lieber zuschaut, genießt die Düfte und das Ergebnis.

Tägliche Bewegung

Gymnastik am Morgen, Spaziergänge durch Unterhaching, Stuhlübungen für alle, die es ruhiger mögen. Bewegung hält wach, hebt die Stimmung und gibt dem Tag einen Rahmen.

Kreatives & Spiele

Basteln, Brettspiele, Singen, Vorlesen. Im Herbst wird Kürbis geschnitzt, im Advent werden Plätzchen gebacken. Beschäftigung, die Spaß macht und Erinnerungen weckt.

Ausflüge & Erlebnisse

Ins Museum, zum Tanzen, Eis essen im Sommer. Die Wohngemeinschaft lebt nicht nur in der Wohnung. Die Gruppe nimmt am normalen Leben teil, draußen, mitten in Unterhaching.

Echte Teilhabe

Die Gruppe erlebt wichtige Momente gemeinsam. Das bedeutet auch: zusammen trauern, zusammen feiern. Kein Betreuungsprogramm von außen, sondern echtes Zusammenleben.

Individuelle Zuwendung

Manche Bewohner brauchen Gesellschaft. Andere brauchen Ruhe. Das Team weiß, wer was braucht, und passt sich an. Nicht umgekehrt.

Aufnahme

So kommen Sie zu einem Platz in der Demenz-WG

In unserer Demenz-Wohngemeinschaft in Unterhaching leben maximal 10 Bewohner. Die Plätze sind begehrt, freie Zimmer selten. Deshalb führen wir eine Warteliste.

Was uns von vielen Einrichtungen unterscheidet: Wir nehmen bevorzugt Menschen auf, deren Demenz noch nicht weit fortgeschritten ist. Der Grund ist einfach. Wer früh einzieht, wächst in die Gemeinschaft hinein, baut Beziehungen auf und findet seinen Platz in der Gruppe. Bewohner, die schon länger da sind, übernehmen ganz natürlich Verantwortung füreinander. So entsteht eine Gemeinschaft, die trägt.

1. Kontakt aufnehmen

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und hören zu.

2. Verfügbarkeit prüfen

Wir schauen, ob aktuell ein Platz frei ist. Falls nicht, setzen wir Sie auf unsere Warteliste und melden uns, sobald sich etwas ergibt.

3. Persönliches Kennenlernen

Wenn ein Platz frei wird, prüfen wir gemeinsam, ob Ihr Angehöriger zur bestehenden Gruppe passt. Offen, ehrlich und im besten Interesse aller Bewohner.

4. Begleiteter Einzug

Das Team kennt Ihren Angehörigen zu diesem Zeitpunkt bereits. Der Einzug wird behutsam begleitet, damit der Start in der Demenz-WG gut gelingt.

10

Bewohner in der WG

24

Mitarbeiter

4-5

Mitarbeiter gleichzeitig

24h

Betreuung, jeden Tag

Träger & Pflege

Wer steht hinter der Demenz-Wohngemeinschaft?

Die Demenz-WG wird von zwei Partnern getragen. Einer stellt die Räume und Struktur, der andere die Pflege und Betreuung.

MARO-Genossenschaft

Die MARO-Genossenschaft ist Träger der Demenz-Wohngemeinschaft in der Biebergerstraße 35 in Unterhaching. Sie stellt die Räume, organisiert den Betrieb und sorgt für die genossenschaftliche Struktur. Das bedeutet: Die WG steht auf einem stabilen Fundament, das nicht von einem einzelnen Investor abhängt.

Leitner Pflegeservice

Leitner Pflegeservice übernimmt die pflegerische Versorgung und Betreuung aller Bewohner. Unser Team ist jeden Tag vor Ort, kennt jeden Bewohner persönlich und arbeitet eng mit der MARO-Genossenschaft zusammen. Das ist keine anonyme Dienstleistung, sondern gelebte Verantwortung.

Partnerschaft auf Augenhöhe

MARO und Leitner Pflegeservice arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Regelmäßige Gremien und Abstimmungen stellen sicher, dass die Qualität stimmt. Ein wichtiges Detail: Der Pflegepartner wird regelmäßig evaluiert. Dass Leitner Pflegeservice weiterhin gewählt wird, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis guter Arbeit.

24 Menschen für 10 Bewohner

24 Mitarbeitende kümmern sich um maximal 10 Bewohner. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind 4 bis 5 Betreuungskräfte gleichzeitig in der Wohnung. Das ist ein Betreuungsschlüssel, der in dieser Form selten ist. Und er ist der Grund, warum individuelle Zuwendung hier nicht nur versprochen, sondern tatsächlich gelebt wird.

Kosten & Finanzierung

Was kostet ein Platz in der Demenz-WG?

Eine berechtigte Frage. Die Antwort: Die Kosten setzen sich aus zwei Bereichen zusammen, und ein großer Teil davon lässt sich finanzieren.

Wohnen & Lebenshaltung

Miete, Verpflegung, Nebenkosten. Das sind Ausgaben, die auch anfallen würden, wenn Ihr Angehöriger alleine in einer Wohnung leben würde. Dieser Anteil wird von den Bewohnern oder ihren Angehörigen selbst getragen.

Pflege & Betreuung

Die pflegerische Versorgung und Betreuung wird über den vorhandenen Pflegegrad oder über ärztliche Verordnungen (Behandlungspflege) abgerechnet. Der größte Teil dieser Kosten wird von der Pflegekasse übernommen. Bei der Beantragung und den Formalitäten unterstützen wir Sie.

Wenn das Geld nicht reicht: Sollten die finanziellen Mittel nicht ausreichen, kann das Sozialamt die Kosten übernehmen. Dafür muss ein Antrag gestellt werden, dessen Prüfung in der Regel 3 bis 6 Monate dauert. In dieser Zeit zahlen Sie zunächst selbst. Wird der Antrag bewilligt, erstattet das Sozialamt die Kosten rückwirkend. Wir beraten Sie gerne, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation bestehen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Demenz-WG in Unterhaching

Unsere Demenz-Wohngemeinschaft in Unterhaching richtet sich an Menschen mit Demenz, die mehr Betreuung brauchen, als ambulante Pflege zu Hause leisten kann. Wir nehmen bevorzugt Bewohner auf, deren Erkrankung noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Der Grund: Wer früh einzieht, kann Beziehungen aufbauen, sich einleben und langfristig Teil der Gemeinschaft werden. Das stärkt nicht nur den einzelnen Bewohner, sondern die ganze Gruppe.

Maximal 10. Das ist bewusst so gewählt. In einer kleinen Gruppe kennen sich die Bewohner gegenseitig, die Betreuung ist persönlicher und es entsteht eine Atmosphäre, die an ein gemeinsames Zuhause erinnert. Die Nachfrage ist hoch, weshalb wir mit einer Warteliste arbeiten. Je früher Sie sich melden, desto besser.

Es gibt keinen festen Plan, den alle einhalten müssen. Stattdessen gibt es einen Rahmen: gemeinsame Mahlzeiten, Bewegungsangebote, Ruhephasen. Was genau passiert, richtet sich nach den Bewohnern. Mal wird zusammen gekocht, mal geht es zum Spaziergang, mal wird gebastelt oder gesungen. Im Herbst schnitzen wir Kürbisse, im Advent backen wir Plätzchen. Die Gruppe unternimmt auch Ausflüge, zum Beispiel ins Museum oder zum Tanzen.

Die Kosten setzen sich aus zwei Bereichen zusammen: den Wohn- und Lebenshaltungskosten (Miete, Verpflegung) und den Pflege- und Betreuungsleistungen. Die Pflegeleistungen werden über den Pflegegrad oder ärztliche Verordnungen finanziert. Wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichen, kann das Sozialamt einspringen. Wir sprechen gerne persönlich mit Ihnen über Ihre konkrete Situation und die Möglichkeiten.

Träger der Wohngemeinschaft ist die MARO-Genossenschaft. Die pflegerische Versorgung und tägliche Betreuung übernimmt Leitner Pflegeservice. Beide Partner arbeiten eng zusammen und stimmen sich in regelmäßigen Gremien ab. Die Zusammenarbeit wird evaluiert. Dass sie seit Jahren besteht, spricht für die Qualität auf beiden Seiten.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir besprechen Ihre Situation in Ruhe, prüfen die aktuelle Verfügbarkeit und setzen Sie bei Bedarf auf die Warteliste. Sobald ein Platz in unserer Demenz-WG in Unterhaching frei wird, melden wir uns bei Ihnen.

Sprechen Sie mit uns

Sie haben Fragen zur Demenz-Wohngemeinschaft in Unterhaching? Sie möchten wissen, ob gerade ein Platz frei ist? Oder Sie wollen sich einfach erst einmal informieren? Melden Sie sich bei uns. Wir nehmen uns Zeit für Sie.